Neues aus dem Hospizhaus Tecklenburger Land

Das Leben im Hospiz ist auch fröhlich und bunt. Regelmäßig finden Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Vorträge statt. Gäste, Angehörige und Mitarbeiter genießen diese Abwechslungen vom Alltag.

🧡Was ist bei uns im Hospiz normal? - Teil 2

Es sind die leisen Momente, die bleiben.

Ein Blick. Ein Lächeln. Ein stilles Verstehen.

Bei uns ist es normal, da zu sein - auch wenn Worte fehlen.
Gemeinsam auszuhalten.
Und Nähe zu schenken, wenn sie am meisten
gebraucht wird. 🧡

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✨Unterstützung, die ankommt✨

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kollegin Marion von der Schober-Stiftung gefördert wird und aktuell die Weiterbildung zur Expertin in der Aromapflege/-therapie absolviert.
Die Schober-Stiftung setzt sich für die christliche Hospizarbeit ein und unterstützt Projekte, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleiten. Dabei steht der Mensch mit seinen individuellen Wünschen, Werten und Bedürfnissen im Mittelpunkt - unabhängig von Religion oder Weltanschauung.
Ziel ist es, die Aromapflege als festen Bestandteil in der hospizlichen Begleitung zu etablieren - um körperliches und seelisches Wohlbefinden zu stärken und Menschen bestmöglich zu begleiten.
Mit viel Engagement und Herz absolviert Marion ihre Fachschulung zur Aromaexpertin bei ViVere (Schule für Aromatherapie und Aromapflege) in Online - und Präsenzunterricht, so dass unsere Gäste schon jetzt davon profitieren können.
Gemeinsam möchten wir so die Lebensqualität unseren Gästen weiter stärken und ihnen in dieser letzten besonderen Lebensphase noch mehr Wohlbefinden schenken.🧡
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🧡Was ist bei uns im Hospiz normal?

Wir haben uns im Team gefragt: „Was ist bei uns im Hospiz normal?“- und wir haben so viele berührende Antworten zusammen getragen.
Bei uns sind Dinge normal, die im Alltag oft zu kurz kommen:
Zeit. Zuhören. Lachen. Weinen. Eine Hand halten.

Hospiz bedeutet für uns: Leben bis zuletzt
- mit Würde, Nähe und Menschlichkeit.

Danke an das gesamte Team für Eure ehrlichen Antworten 🧡

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🎶 Spende aus einem besonderen Wohnzimmer🎶

Vorletzten Samstag fand in Laggenbeck ein ganz besonderes Wohnzimmerkonzert statt. Der Singer-Songwriter PANI (Peter Pauliks) spielte live für seine Gäste – und verzichtete dabei auf eine eigene Gage.

Stattdessen kam die tolle Idee für unser Hospizhaus zu spenden. Dank der vielen tollen Menschen, die an diesem Abend dabei waren, kam eine wunderbare Summe zusammen: 250 € für unser Hospizhaus. 💛

Wir danken PANI und allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen für diese schöne Geste und die wertvolle Unterstützung unserer Arbeit.

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4. Tag der Sylter Palliativtage 🌊

Heute standen besonders die Nebenwirkungen moderner onkologischer Therapien bei Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung im Fokus. Ein wichtiges Thema, das zeigt, wie komplex die Begleitung von Patient*innen in dieser Lebensphase ist.

Ebenso spannend war der Blick in die Zukunft der Palliativpflege: zwischen zunehmender Akademisierung und der Herausforderung, eine gute und flächendeckende Versorgung sicherzustellen.

Sehr bewegend war auch die Diskussion über aktive Sterbehilfe – ein sensibles und gesellschaftlich relevantes Thema. Unterschiedliche Haltungen und Perspektiven wurden respektvoll ausgetauscht und haben gezeigt, wie wichtig der offene Dialog ist.

Viele Impulse, die zum Nachdenken anregen und die eigene Haltung weiterentwickeln.💛

Am Nachmittag haben wir einen Vortrag über palliative Sedierung gehört. Dabei geht es um eine Maßnahme zur Leidenslinderung bei schwerkranken Menschen. Wenn Symptome wie starke Angst, Unruhe, Luftnot oder Schmerzen auftreten und anders nicht mehr ausreichend gelindert werden können, kann eine palliative Sedierung eingesetzt werden. Durch Medikamente wird das Bewusstsein des Patienten gezielt reduziert, damit das Leiden verringert wird. Ziel ist nicht, das Leben zu verkürzen, sondern dem Patienten in einer schweren Situation Ruhe und Erleichterung zu ermöglichen.

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💛 3. Tag auf Sylt 🌊

Heute stand das Thema „Sehnsucht nach Sinn aus hospizlicher Perspektive“ im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, wie sehr Menschen am Lebensende nach Sinn, Orientierung und Zugehörigkeit suchen. In der hospizlichen Begleitung geht es darum, Raum für diese Fragen zu schaffen und Menschen in ihrer individuellen Lebensgeschichte wahrzunehmen.

Besonders spannend war auch der Blick auf den Begriff „Unsinn“. Dieser wurde nicht nur im Sinne von Übertherapie betrachtet, sondern auch als „Blödsinn“ im positiven Sinn: kleine Momente von Humor, Leichtigkeit und manchmal auch Albernheit. Gerade in schweren Situationen können solche Augenblicke Verbindung schaffen und Lebensqualität schenken. 💛

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die palliative Pflege in der Akut- und Notfallmedizin. Auch in Situationen, in denen schnell entschieden und gehandelt werden muss, ist es entscheidend, die palliativen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten mitzudenken – mit Blick auf Würde, Selbstbestimmung und Lebensqualität.

Sehr wichtig war zudem ein Vortrag über die Würde von Frauen über 65 Jahren. Hier wurde der Fokus auf Gleichberechtigung, Diversität und gesellschaftliche Wahrnehmung gelegt. Es wurde deutlich gemacht, dass ältere Frauen in vielen Bereichen noch immer weniger gesehen oder gehört werden. Gerade in der Pflege und Begleitung am Lebensende ist es daher wichtig, ihre Lebensleistung, ihre Biografien und ihre Würde bewusst anzuerkennen.

Die Palliativtage haben insgesamt gezeigt, wie vielfältig hospizliche Arbeit ist: Sie verbindet medizinische Kompetenz mit Menschlichkeit, Sinnsuche, Gleichberechtigung und manchmal auch mit einem Lächeln im richtigen Moment.

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💛2. Tag auf Sylt 🌊

Heute ging es bei den Sylter Palliativtagen um ein Thema, das uns in der Pflege immer wieder begegnet:
Sinn und Unsinn am Lebensende.

Wie viel Medizin ist wirklich noch sinnvoll?
Was bedeutet Lebensqualität, wenn Zeit kostbar wird?
Und wie schaffen wir es, Menschen am Ende ihres Lebens Frieden, Würde und Ganzheitlichkeit zu ermöglichen?

Palliativarbeit bedeutet nicht, das Leben aufzugeben –
sondern den Blick darauf zu richten, was dem Menschen wirklich wichtig ist:
Schmerzfreiheit, Nähe, Gespräche, kleine Momente und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Denn manchmal ist das Wertvollste, was wir geben können,
Zeit, Ruhe und menschliche Begleitung.

Ein bewegender Vormittag voller Austausch, Nachdenken und neuer Perspektiven.

Am Nachmittag ging es um Musik am Lebensende: individuell und persönlich. Ein Tanzstück wurde vorgespielt und erinnerte an gemeinsame Momente der Angehörigen.



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💛Austausch, Wissen und Engagement: Wir sind bei den Palliativtagen auf Sylt. 🌊

Samstagmorgen, früh aufgestanden – und auf geht’s Richtung Insel.

Unsere Kolleginnen und Kollegen Gabi, Thomas, Flo und Tobi machen sich auf den Weg nach Sylt, wo etwas ganz Besonderes stattfindet: die Sylter Palliativtage. ✨

Zwischen Meer, Wind und weitem Horizont kommen Menschen zusammen, die sich mit Herz der Palliativarbeit widmen.
Ein Ort für Austausch, neue Impulse und gemeinsame Gedanken über Würde, Begleitung und Menschlichkeit am Lebensende.

Die Insel schenkt Raum zum Durchatmen – und gleichzeitig Inspiration für eine Arbeit, die so viel Mitgefühl und Stärke braucht.

Palliativarbeit am Meer.
Inselzeit für Wissen, Begegnung und Herz.

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